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Starke Blutdrucksenkung bei älteren Patienten nicht grundsätzlich von Vorteil

 

Die KfH-Stiftung Präventivmedizin fördert seit 2009 Jahren wissenschaftliche Studien, bei denen wichtige Risikofaktoren für Nierenerkrankungen erforscht werden.

Dazu gehört auch die "Berliner Initiative Studie (BIS)", die Prof. Dr. Elke Schäffner, Stellvertretende Direktorin des Instituts für Public Health der Charité, leitet und in der seit 2009 die Entwicklung der Nierenfunktion von rund 2.000 älteren Patientinnen und Patienten beobachtet wird.

Ein Großteil der in der "BIS-Studie" erfassten epidemiologischen Daten bildet die Grundlage der Analyse von mehr als 1.600 Frauen und Männern, die zu Beginn der Studie im Jahr 2009 mindestens 70 Jahre alt waren und unter blutdrucksenkender Behandlung standen.

Forschende der Charité konnten jetzt zeigen, dass die medikamentöse Senkung des Blutdrucks auf unter 140/90 mmHg – und insbesondere auf unter 130/90 mmHg – mit einer erhöhten Mortalität bei dieser Altersgruppe einhergeht.

Weitere Informationen zu den neuen Erkenntnissen finden Sie in der Pressemitteilung der Charité, Institut für Public Health

Die Originalpublikation "Douros A et al., Control of blood pressure and risk of mortality in a cohort of older adults: the Berlin Initiative Study" ist im European Heart Journal, 2019 Feb 25 erschienen.